Bremstrommel entfernen/montieren

Fragen über italienische-, französische-, spanische-, indische- und russische Vespas können hier gestellt werden.

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avispa66
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Bremstrommel entfernen/montieren

Post by avispa66 » 21 Jan 2011, 08:50

Muss die vordere Bremstrommel einer PX abmontieren.
Da erinnere ich mich an das letzte mal. Bein Ausbau oder Einbau hab ich dann den Tachoritzel (Kunststoff weiss) zerstört, die Zähne zerquetscht.

Im alten VCS-Forum wurde das mal genaue beschrieben (glaube foifi wars), in welche Richtung man die Bremstrommel beim Ausbauen "ausdrehen" und beim Einbauen wieder "eindrehen" soll, damit eben der Tacho-Ritzel ganz bleibt.

sonst bleibt natürlich noch die Möglichkeit den Tachoritzel vorher auszubauen und anschliessend wieder einzubauen... ist aber eine grosse Fummelei :?

beast
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Post by beast » 21 Jan 2011, 09:40

Hallo also ich bringe immer vorher das Ritzel in Sicherheit. Da kann dann nix mehr passieren. Willst du denn denn Belag wechseln?






Ich mag meinen Roller und mein BMW Motorrad
Last edited by beast on 26 Jan 2011, 08:16, edited 1 time in total.

elRabiato
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Post by elRabiato » 21 Jan 2011, 12:54

am besten ist es schon das Tachoritzel auszubauen dann passiert ihm nichts. Habe es aber auch schon geschafft mit andauerndem Drehen der Trommel während des montierens.

Aber eben habe :( und dies :D gehabt

elRabiato

avispa66
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Post by avispa66 » 21 Jan 2011, 14:13

Hallo also ich bringe immer vorher das Ritzel in Sicherheit. Da kann dann nix mehr passieren. Willst du denn denn Belag wechseln?
die beläge hab ich schon letztes jahr gewechselt, bin mit der Bremsleistung aber nicht zufrieden.
Auch dazu gabs im alten VCS-Forum ein sehr guter Beitrag (war glaub auch von foifi, inkl. angekündigte Brems-Contest-Wette!).

NB: Ist die PX meiner Lebensgefährin und die ist mir heilig! (die PX meine ich :wink: )
Last edited by avispa66 on 21 Jan 2011, 15:01, edited 1 time in total.

elRabiato
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Post by elRabiato » 21 Jan 2011, 14:37

die beläge hab ich schon letztes jahr gewechselt, bin mit der Bremsleistung aber nicht zufrieden
Wichtig für das funktionieren der Bremse sind alle Komponenten. Wenn du am Zerlegen bist, fällt dir eventuell auf, dass die Beläge nicht ganz aufliegen. Dann solltest du diese anfeilen und auf das Tragbild achten. Vielleicht musst du diese Arbeit mehrmals durchführen. Auch fette ich die Nocken der Backen GANZ LEICHT mit hitzebständigem Fett, ebenso der Exzenter welcher die Backen auseinanderdrückt. Dieser wiederum muss leicht in seiner Führung laufen. Auch am Bremskabel kannst du viel Wirkung verschenken. Am besten mal ein neues verbauen inkl. einer guten Seilzughülle.

Dann kommt es noch etwas darauf an von welchem Model wir sprechen, denn, eine PX alt Bremse neigt schnell zum Rubbeln. dann kannst du die Trommel fein ausschleifen lassen. (sollte aber jemand machen der sich auskennt)

Gruss

elRabiato

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Post by avispa66 » 21 Jan 2011, 15:08

...Dann kommt es noch etwas darauf an von welchem Model wir sprechen, denn, eine PX alt Bremse neigt schnell zum Rubbeln...
Es ist eine PX alt.
Meinst du mit "rubbeln" so eine Art leichtes vor- und zurückvibrieren? Denn genau so verhält es sich. Umso höher die Geschindikeit, umso stärker.

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matthieu
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Post by matthieu » 21 Jan 2011, 16:18

Auch dazu gabs im alten VCS-Forum ein sehr guter Beitrag (war glaub auch von foifi, inkl. angekündigte Brems-Contest-Wette!).
Da kann ich mich noch gut daran erinnern. Soviel mir ist, zog sich foifi zurück weil er Angst hatte die Wette zu verlieren :lol:

Die PX-alt Bremsen vorne werden nie gleich stark bremsen wie neuere PX-Modelle. Aber es lässt sich optimieren: Ich habe die Trommel mehrmals gereinigt und mit ganz feinem Schleifpapier angeraut (glaube es war ein 1000er). Das selbe habe ich mit neuen Belägen gemacht. Die Bremsleistung ist seither zufriedenstellend.
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bobo.t
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Post by bobo.t » 21 Jan 2011, 22:09

:wink: Aufliegefläche der Bremsbacken etwas kürzen (auf jeder Seite ca. 1.5cm wegschleifen), dann bremsts wie die Sau :twisted: , auch vorne!

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Post by elRabiato » 22 Jan 2011, 09:36

Aufliegefläche der Bremsbacken etwas kürzen (auf jeder Seite ca. 1.5cm wegschleifen), dann bremsts wie die Sau , auch vorne!
Interessant - liegen die Beläge so einfacher besser an den höchsten Stelle an?
Dachte eigentlich immer mehr Belagsfläche = mehr Bremskraft.
Meinst du mit "rubbeln" so eine Art leichtes vor- und zurückvibrieren? Denn genau so verhält es sich. Umso höher die Geschindikeit, umso stärker.
Schwierig zu beschreiben - rubbelt halt einfach :)
Ist auf eine unrunde Trommel zurückzuführen. Deshalb Trommel ausdrehen lassen.
Kannst du auch im Stand feststellen: wenn du die Vespa aufgebockt hast, Vorderrad in der Luft, wenn du nun ganz leicht bremst so wirst du die unrunde Trommel feststellen, wenn du am Rad drehst = einmal bremst es - einmal nicht.

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Post by px-ler » 24 Jan 2011, 12:28

Zum Thema Bremsen/Bremstrommeln habe ich auch noch eine Frage! Und zwar werde ich nächstens meine Felgen sandstrahlen und danach pulvern lassen, weil die Lackierten eifach nicht so ressistent sind v.a. bei Steinschlägen, allgemein der haftende Schmutz nicht gut runter geht und meine ziemlich rostig geworden sind..
Nun sollte man die Bremstrommeln am besten auch gerade pulvern, aber geht das? Kann man die "Bremsfläche", Nabe usw. abkleben oder ist es unmöglich? Die Wärmeentwicklung durch die Reibung beim Bremsen ist bestimmt kein Problem für die Beschichtung.
Hat das bereits jemand von euch gemacht? Oder pulvert ihr nur die Felgen und lackiert die Trommel anschliessend im selben RAL-Ton?

Gruess PX-ler

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matthieu
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Post by matthieu » 24 Jan 2011, 13:39

Das ist kein Problem, decke die Innenseite mit einem hitzebeständigen Band ab. Du kannst es auch dem Beschichter überlassen, der wird wissen wie er das am besten macht.
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Post by px-ler » 24 Jan 2011, 14:01

Ok. Danke für deine Antwort. Dann stellt dies also kein Problem dar. Finde eifach, dass es gepulvert eine saubere Sache ist und vor allem ein langzeitiger Schutz.

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Post by foifi » 24 Jan 2011, 20:10

Auch dazu gabs im alten VCS-Forum ein sehr guter Beitrag (war glaub auch von foifi, inkl. angekündigte Brems-Contest-Wette!).
Da kann ich mich noch gut daran erinnern. Soviel mir ist, zog sich foifi zurück weil er Angst hatte die Wette zu verlieren :lol:

Die PX-alt Bremsen vorne werden nie gleich stark bremsen wie neuere PX-Modelle. Aber es lässt sich optimieren: Ich habe die Trommel mehrmals gereinigt und mit ganz feinem Schleifpapier angeraut (glaube es war ein 1000er). Das selbe habe ich mit neuen Belägen gemacht. Die Bremsleistung ist seither zufriedenstellend.
Von wegen "zog sich zurück"!!!! :twisted:
Ich hab darauf gewartet, dass Du mit Deiner PX vorbei kommst und ich Dir die Bremse so nachbearbeite, dass man mit der Bremse die Wette gewinnt … so war dass! 8) Und bis jetzt bist Du nicht mit der PX vorbei gekommen, damit wir das machen können :shock: :shock:

Ich will aber nicht so sein und versuch nochmal ein paar Brems-Montage und -Verbesserungs Tips von mir zu geben:

A - Demontage
  • 1. Bremskabel lösen (unten bei Rad)
    • je nach Version: entweder Klammern lösen oder Rändelmutter entfernen und Kabel ausfädeln
    2. Bremstrommel entfernen
    3. Bremsbacken entfernen
    • 1. Klammern lösen
      2. Den Bremsbackenbetätiger um 90° drehen
      3. mit zwei Schraubenziehern (vorzugsweise zwei "Ausschuss"-Schraubenzieher) eine Backe vorsichtig vom Bolzen ziehen. (Achtung, wegen der Federspannung kommt die Backe ev. "zackig" weg)
      4. zweite Backe von Hand wegnehmen
B - Revision
  • 1. Bremsbacken/Trommel/Aufnahme säubern
    • 1. Mit Pinsel und Bremsenreiniger vom Bremsstaub, Fett und sonstigem Dreck alles befreien
      • > nicht mit Druckluft wegblasen!
        > Bresmsstaub ist äusserst fein und nicht wirklich gesund. Unter Umständen könnte es sogar sein, dass die Bremsbacken noch Asbest enthalten, was bei L.u. Vespas durchaus noch vorkommen kann.
      2. Trocknen lassen und Bremsflächen nicht mehr fettig machen
    2. Bremstrommel prüfen ob noch i.O.
    • 1. Ist die Fläche glatt und ohne grobe Riefen?
      2. ist noch genug Material drauf?
      3. Sonstige Beschädigungen, wie z.B.: Gewindebolzen noch o.k.?
    3. Bremsbacken prüfen ob noch i.O.
    • 1. Ist noch genug Belag drauf?
      2. Sind die Beläge trocken oder voll mit Öl/Fett aufgesogen?
      3. Sind die Beläge glasig? (alte überhitzte Beläge neigen dazu)
    4. Bremstrommel überarbeiten
    > wenn Bremstrommel nicht i.O., eine neue nehmen und gleich zu Punkt C gehen.
    • 1. Wenn Durchmesser und Fläche noch o.k. sind, kann mit einem Schleifpapier von Hand die Fläche etwas angeschliffen werden. Obwohl die Theorie sagt, dass ein glattes Metall eine grössere Reibungsfläche erhält, bevorzuge ich, durch Erfahrung 8) , ein relativ grobes Schleiffpapier.
      2. Wenn grobe Riefen drin sind, aber der Durchmesser noch o.k., kann die Trommel ausgedreht werden.
      > Dies bitte machen lassen, ausser man hat beruflich mit Abdrehen zu tun und versteht was davon, denn es sollte ja am Schluss rund laufen ;-)

      PS: Die Gewindebolzen können natürlich auch überarbeitet werden. Dies würde ich aber vom Fachmann machen lassen, ausser man ist technisch auf der Höhe und hat entsprechendes Werkzeug/Maschinen zur Verfügung. Die Bolzen kriegt man nur noch beim spezialisierten Fachhändler ;-)
    5. Bremsbacken überarbeiten
    • 1. Anpassen der Fläche
      • Das Ziel ist, dass die Bremsbacke eine Möglichst grosse Reibungsfläche erhält.
        Dazu muss man natürlich wissen, wo die Backe denn bis jetzt anliegt.
        Bei einer gebrauchten ist das relativ einfach: da wo die Schleifspuren (ev. glänzig) sind hatte sie bisher mit der Trommel Kontakt.
        Bei einer neuen Bremsbacke muss diese erst einmal eingebaut werden und probehalber mal gebremst werden.
        Meist reicht es dies auf der Bühne durch drehen des Rads zu machen.

        > Bremsbacke in den Schraubstock einspannen und so abschleifen, dass die Reibungsfläche vergrössert wird.
        • Ich nehme dazu eine Feile (grobe Metall- oder feine Holz-Feile)
        > Wichtig: Das Abschleifen muss schön im Radius erfolgen
        • Mit etwas gutem Auge, Geschiklichkeit und Übung geht das von Hand. Wer eine Drehbank hat und sich nicht scheut extra eine Spannvorrichtung zu bauen, kann es auch mit der Drehbank machen (kenne aber niemand, der diesen Aufwand betreibt ;-) )

          > Tip: So schleifen, dass im Zweifelsfall eher das auflaufende Ende der Bremsfläche mit der Trommel Kontakt hat
        > Ungenaue Backen? Viel neue Bremsbacken haben zu dicken Belag drauf, deshalb nicht verzagen, sondern einfach anpassen ;-)
      2. Anpassen der Kanten
      • die Kanten sollten vorallem in auflaufender Richtung gebrochen werden.
        Ab und zu muss man auch seitlich noch etwas die Breite nehmen, wegen ungenauer Produktion der Bremsbacken.
      3. Reinigen
      • Mit Bremsenreiniger gut säubern/entfetten und die Bremsflächen nicht mehr anfassen.
C - Zusammenbau
  • 1. Schmieren
    • Mit Fett die Bolzen zur Bremsbackenaufnahme und den Bremsbackenbetätiger schmieren.
      > Und sonst niergends Fett hinschmieren!! ;-)
    2. Einbauen der Bremsbacken
    • Die untere Backe einsetzen.
      Die Feder zwischen den Bremsbacken einhängen und nun die obere Backe so auf den Bolzen und den Bremsbackenbetätiger ansetzen, dass sie durch leichtes anklopfen (ev. wechselseitig) schön draufflutscht. :oops:
    3. Einbauen der Bremstrommel
    • Naja, da gibt's nicht viel zu sagen: Einfach draufstecken, sehr gut anziehen und sichern.
      Tip: Wie schon erwähnt wurde, den Tachoschneck erst nachher einsetzen.
    4. Bremskabel festziehen
    • Das Bremskabel muss nun so befestigt werden, dass die Bremstrommel bei NICHT gezogener Bremse ganz ganz leicht an den Bremsbacken streift. Das ist dann die Tolleranz, die bei den erst 10 Bremsmanövern eh gleich weg ist.
FETTISCH! 8)

D - Verbesserungen 8)
Tia, leider ist dann nicht immer schon "FETTISCH". Weil, man höre und staune, vorallem eine PX-Alt Bremse hundslausig bremst nach einer Revision. Man denkt, jetzt hab ich doch alles ersetzt und gemacht, wie foifi (das bin ich :oops: ) beschrieben hat und es bremst schlechter als vorher :-(

So viel sei gesagt, das liegt nicht an eurer Arbeit oder etwa an meiner Beschreibung, sondern dass darf man schon ein wenig als Konstruktionsfehler betrachten.

Es gibt aber ein paar Tricks:
  • 1. Sport-Bremsbeläge
    Braucht man sich nicht extra zu kaufen, sondern kann man selber machen.
    Die Bremsbacken einfach noch mal in den Schraubstock spannen und mit einer Metal-Säge drei Kreuze quer über die Beläge reinsägen.
    ACHTUNG: nicht ganz durchsägen, sondern noch etwa 1 mm Belag stehen lassen.
    Dies leitet den Bremsstaub und vorallem bei Regen, das Wasser besser zur Seite ab und es ergeben sich weitere Auflaufflächen.

    2. Nacharbeiten
    Tia, jetzt kommt der Harte Teil.
    Falls die Bremse einfach nicht ziehen will, müssen die Bremsbacken wieder raus und die Auflagefläche geprüft werden.
    Ist diese zu klein oder eher im ablaufenden Teil, muss sie nachgeschliffen werden (siehe Punkt B.5.1.).
    Im schlechtesten Fall kann es durchaus vorkommen, dass man bis zu 10x Bremstest fahren geht, öffnet, schleift, zusammenbaut, Bremstest fahren geht, öffnet, … usw.
    Aber es hilft ;-)

    3. Federbein ersetzen
    Ja, das hat mit der Bremse zu tun!
    Denn wenn das Federbein (bei älteren Vespas: Feder und Stossdämpfer) nicht mehr gut sind, dann taucht die Vespa beim Bremsen unverhältnissmässig schnell und unkontrolliert ein. Dadurch hat man überhaupt kein Gefühl, bzw. ev. sogar keine Kontrolle mehr über das Bremsen.
    Ich habe schon sehr oft Vespas von der MfK gehabt, bei denen wurde die Bremse bemängelt. Wir haben dann aber die Feder/Stossdämpfer ersetzt und gut war's ;-)
DIE WETTE:
Es gibt noch weitere Tricks auch eine Trommelbremse 1A zum Bremsen zu bringen.
Es würde aber zu weit führen dies hier auch noch zu beschreiben (das Topic ist ja jetzt schön höllisch lang…)
Das heisst, ich biete immer noch an, dass ich wette, dass wir eine PX-Trommelbremse so hinkriegen, dass sie (zumindest anfangs und bei trockenem Wetter) genau so gut (gleicher Bremsweg) bremst wie eine PX mit Scheibenbremse.
Wer interessiert ist und seine Bremse einfach nicht hinkriegt, kann sich bei mir, zwecks Termin-Anmeldung und -Absprache melden.

edit: alle Angaben ohne Gewähr und Garantie und Überhaupt :wink:

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Post by foifi » 24 Jan 2011, 20:18

:wink: Aufliegefläche der Bremsbacken etwas kürzen (auf jeder Seite ca. 1.5cm wegschleifen), dann bremsts wie die Sau :twisted: , auch vorne!
Funktioniert ev., aber Du verkürzt auch die Auflagefläche und Lebensdauer.
Also, ev. hast Du trotzdem einen kürzeren Bremsweg, obwohl die Bremse am Anfang des Bremsvorgangs "böser" zupackt.

PS: Durch die Verkürzung wird der Auflaufwinkel steiler und die Bremse packt dadurch "giftiger". Wenn der Auflaufwinkel zu steil wird, kann's aber auch gefährlich werden … :?
Last edited by foifi on 24 Jan 2011, 20:24, edited 1 time in total.

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Post by foifi » 24 Jan 2011, 20:22

Zum Thema Bremsen/Bremstrommeln habe ich auch noch eine Frage! Und zwar werde ich nächstens meine Felgen sandstrahlen und danach pulvern lassen, weil die Lackierten eifach nicht so ressistent sind v.a. bei Steinschlägen, allgemein der haftende Schmutz nicht gut runter geht und meine ziemlich rostig geworden sind..
Nun sollte man die Bremstrommeln am besten auch gerade pulvern, aber geht das? Kann man die "Bremsfläche", Nabe usw. abkleben oder ist es unmöglich? Die Wärmeentwicklung durch die Reibung beim Bremsen ist bestimmt kein Problem für die Beschichtung.
Hat das bereits jemand von euch gemacht? Oder pulvert ihr nur die Felgen und lackiert die Trommel anschliessend im selben RAL-Ton?

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Pulverbeschichten ist kein Problem.
Aber Sandstrahlen sollte man die Bremsfläche auf keinen Fall!
Ausser man nimmt ein entsprechendes Stahlgut, das die Fläche nicht beschädigt.
z.B. Kunststoffgranulat … aber dann heisst es eben nicht mehr Sandstrahlen sondern Kunststoffstrahlen (huaahhh Klugscheissern tut soooooo gut :oops: :oops: :lol: )

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